Das Mobilint - Schulungkskonzept

An wen richtet sich das MOBILINT-Schulungskonzept?

Das Mobilint-Schulungskonzept richtet sich zuerst an Vertretungen des Handwerks und kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), also an Einrichtungen, die für Handwerksunternehmen und deren Mitarbeiter ein qualifiziertes Beratungsangebot zum Thema "internationale Mobilität" anbieten möchten.

Darüber hinaus sind aber auch andere Einrichtungen eingeladen, die Auszubildende, Fachkräfte sowie Inhaber von Handwerksbetrieben beraten (z.B. Verbände, Arbeitsagenturen, Ausbildungszentren, Gewerkschaften, Berufsschulen, Bildungsträger) die Mobilint-Schulungsmaterialien zu verwenden und zum "Mobilint-Berater" weiterzubilden.

Für welche Zielgruppe soll das Schulungskonzept eingesetzt werden?

Das Schulungskonzept wurde für diejenigen entwickelt, die bereits in der Beratung von Auszubildenden, Fachkräften, Handwerksbetriebsinhabern etc. tätig sind (z.B. bei Handwerkskammern, Verbänden, Arbeitsagenturen, Ausbildungszentren, Gewerkschaften, Berufsschulen, Bildungsträgern...). Aufbauend auf Erfahrungen in der Beratungstätigkeit, erwerben die Teilnehmer eine Zusatzqualifikation in der Förderung von grenzüberschreitender Mobilität. Diesem Personenkreis werden wichtige Inhalte zur europäischen Mobilität vermittelt, die sie im Rahmen ihrer Beratung von Inhabern und Mitarbeitern von Handwerksbetrieben nutzen können.

Was ist "internationale Mobilität"?

Unter "internationaler Mobilität" verstehen wir kurz: Mobilität zu Lernzwecken. Auslandsaufenthalte (kurz oder lang) sollen dem beruflichen Lernen dienen und nach Lernzielen gestaltet sein (z.B. ein Weiterbildungskurs, ein Betriebspraktikum oder ein Sprachkurs).

Warum braucht das Handwerk internationale Mobilität?

Während die Aktivitäten der meisten Handwerksbetriebe nach wie vor lokal oder regional ausgerichtet sind, hat sich das Arbeitsumfeld in den letzten 10 Jahren grundlegend gewandelt. Mit dem EU-Binnenmarkt und der Erweiterung der EU müssen sich die Handwerksbetriebe international aufstellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Einerseits ist die Konkurrenz aus dem Ausland gewachsen, andererseits eröffnen sich neue Kooperationsmöglichkeiten mit ausländischen Firmen.
In dieser Situation ist das Wissen über fremde Märkte von immanenter Bedeutung. Fremdsprachenkenntnisse und die Kenntnis von im Ausland angewendeten Fertigkeiten und Standards werden zudem immer wichtiger. Durch auslandserfahrene Fachkräfte und Mitarbeiter kann dieses Know-how bzw. das Kooperationspotenzial erschlossen werden.

Die Beratung, die nach der MOBILINT-Schulung angeboten werden soll, soll Betriebsinhaber und Fachkräfte dabei unterstützen und anleiten, die Chancen und Möglichkeiten zu erkennen, die sich ihnen durch berufliche Bildungsangebote im europäischen Ausland eröffnen.

Wer führt die Mobilint-Schulungen durch?

Die Schulung sollte von Dozenten, Coaches oder andere Seminarexperten durchgeführt werden, die grundlegende didaktisch-methodische Erfahrungen im Bereich der berufsbezogenen Erwachsenenbildung besitzen und als Berater von Betrieben tätig waren oder sind. Die mit internationaler Mobilität verbundenen Aspekte und Fragestellungen sollten ebenfalls zum Erfahrungshintergrund des Trainers gehören.

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