Wie ist das Schulungskonzept aufgebaut?
Das Konzept besteht aus drei Modulen. Aufbauend auf vorhandenen Erfahrungen in der Beratungstätigkeit vermittelt es eine Zusatzqualifikation für die internationale Mobilitätsberatung im Handwerk.
Modul 1 "Motivationsentwicklung - Der Nutzen internationaler Mobilität für das Handwerk":
Dieses Modul vermittelt Argumentationshilfen und Hintergrundwissen für die Beratung. Berater/-innen sollen in die Lage versetzt werden, Auszubildenden, Fachkräften und Betrieben den Nutzen von Mobilitätsmaßnahmen aufzuzeigen und diese dafür zu motivieren.
Modul 2 "Nutzung von Informationsquellen zur Beratung und Vernetzung mit anderen Akteuren":
Durch dieses Modul sollen die Berater/-innen lernen, welche Informationen für die internationale Mobilitätsberatung wichtig sind und wo sie diese Informationen finden können.
Modul 3: "Methoden der Beratung und Maßnahmenplanung":
Dieses Modul soll den Berater/-innen Möglichkeiten aufzeigen, wie Mobilitätsberatung vor Ort im Rahmen eines lebensbegleitenden Ansatzes als Berufs- und Karriereberatung ausgerichtet werden kann. Internationale Mobilität soll dabei mit der individuellen Lebens- und Karriereplanung in Einklang gebracht und nicht lediglich als kurzfristige Maßnahme zum Füllen einer Lücke (z. B. bei Arbeitslosigkeit) angesehen werden.
Die geplante Dauer der Zusatzqualifikation für alle drei Module beträgt insgesamt ca. zwei Tage. Aufteilung:
Modul 1 ca. 0,5 Tage
Modul 2 ca. 1 Tag
Modul 3 ca. 0,5 Tage
- Die Module sind unterteilt in Lerneinheiten.
- Jede Lerneinheit umfasst wiederum verschiedene (allgemeine und konkrete) Lernziele.
- Anschließend ist eine tabellarische Übersicht zu den wichtigsten didaktischen Kategorien „(konkretes) Lernziel, Methode, Material/Medien“ dargestellt (Trainerleitfaden).
- Die Materialen sind durch eine fortlaufende Nummerierung jedem konkreten Lernziel zugeordnet. Hierdurch kann sofort erkannt werden, mit welchen Materialien welche Lernziele vermittelt werden sollen. Dabei können Materialien auch verschiedenen Lernzielen zugeordnet werden.
(unter „Material“ wird jede didaktisch aufbereitete Information für Dozenten verstanden, die unmittelbar zur Verfolgung der Lernziele in den Schulungsseminaren eingesetzt werden kann) - Das Schulungskonzept umfasst verschiedene Arten von Materialen. Es existieren z.B. Übersichten in Form von Power Point Präsentationen, praxisnahe Fallaufgaben, Beispiele für Vortragstexte etc.
- Der Dozent/-in hat eine gewisse didaktische Freiheit, sein Seminar aus den Materialien zusammenzustellen (auf diese Weise kann auf die spezifische Seminarsituation je nach den didaktischen Bedingungen vor Ort/ landesspezifische Besonderheiten eingegangen werden).


